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Statuten

I. Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

§1.: Der „Verein Leobener Maschinenbauer“ (VLM) ist ein technisch-wissenschaftlicher Verein mit Sitz in Leoben.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2.: Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf den Maschinenbau im Gebiet der Republik Österreich, sowie auf solche Wirtschaftszweige und Personen, die mit dem österreichischen Maschinenbau in einem sachlich bedeutungsvollen Zusammenhang stehen.
Die Bildung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

II. Zweck

§3.: (1) Der Verein hat den Zweck, den österreichischen Maschinenbau und die mit ihm verbunden Wirtschaftszweige auf wissenschaftlichem, technischem und wirtschaftlichem Gebiet in gemeinnütziger Weise zu fördern. Der Verein erstrebt keinen finanziellen Gewinn.

(2) Dies geschieht im Wesentlichen:

  1. durch die Durchführung von Lehrvorhaben, insbesondere von Vorträgen, Fachtagungen und Fachkursen sowie Exkursionen.
  2. durch die Durchführung von Forschungsvorhaben
  3. durch die Herausgabe eines eigenen Schrifttums als Voraussetzung oder Ergebnis der durchgeführten Lehr- und Forschungsvorhaben.
  4. durch die die Tätigkeit von Fachgruppen, Fachausschüssen und Arbeitskreisen zur Bearbeitung wissenschaftlicher, technischer und betrieblicher Fragen.

(3) Weiters können Förderungen für wissenschaftliche Zwecke in gegenüber Abs. 2. untergeordnetem Maße gewährt werden.

(4) Die Tätigkeit des Vereins erfolgt im engen Zusammenwirken mit in- und ausländischen wissenschaftlichen Einrichtungen.

(5) Nötige behördliche Bewilligungen für Teile der Vereinstätigkeit werden vor ihrer Aufnahme eingeholt.

 

III. Mitglieder

§4.:(1) Die Mitglieder des Vereins sind:

  1. Ehrenmitglieder
  2. ordentliche Mitglieder

§5.:(1) Zu Ehrenmitgliedern können mit Beschluss des Vorstandes Personen ernannt werden, die sich um Maschinenbau oder den Verein besonders verdient gemacht haben.
Für Ehrenmitglieder entfällt die Beitragspflicht.

(2) Ordentliche Mitglieder können sein:

  1. Hörer der Montanuniversität Leoben
  2. Absolventen der Montanuniversität Leoben
  3. Einzelpersonen, welche im Maschinenbau oder im nahestehenden Wirtschaftszweigen praktisch tätig sind oder waren und die Voraussetzungen zur erfolgreichen Mitarbeit an wissenschaftlichen Veranstaltungen des Verbandes besitzen.
  4. Einzelpersonen, die in gehobener Stellung oder durch wissenschaftliche Tätigkeit in enger Bindung zum Maschinenbau stehen.
  5. Behörden, Institute, Firmen und sonstige Körperschaften, die sich zu den Zielen des Vereins bekennen.

Ordentliche Mitglieder leisten den festgesetzten Jahresbeitrag. Fördert ein ordentliches Mitglied jedoch die Tätigkeit des Vereins durch einen erhöhten Jahresbeitrag in besonderer Weise, so wird er als Förderer ausgewiesen.

§6.:(1) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstandsausschuss einstimmig oder der Vorstand mit drei Viertel Mehrheit. Die Aufnahme in den Verein kann ohne die Angabe von Gründen abgelehnt werden.

§7.: Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Austritt. Dieser erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand des Vereins, doch befreit die Abmeldung nicht von der Entrichtung des Mitgliedsbeitrages des laufenden Jahres oder sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber des Vereines,
  2. durch Ausschluss
    a) wegen Nichteinzahlung der Mitgliedsbeiträge innerhalb einer vom Vorstand oder Vorstandsausschuss festzusetzenden angemessenen Frist,
    b) wegen Verlustes der bürgerlichen Ehrenrechte infolge eines rechtskräftigen Erkenntnisses,
    c) aufgrund eines mit drei Viertel Mehrheit gefassten Beschlusses des gesamten Vorstandes, falls eine Mitgliedschaft mit den Interessen des Vereins nicht mehr vereinbar sein sollte,
  3. durch den Tod,
  4. bei Körperschaften etc. durch deren Auflösung.

§8.: Die Rechte der Mitglieder sind:

  1. Für die ordentlichen Mitglieder das Stimmrecht in den Hauptversammlungen sowie das aktive Wahlrecht zur Wahl der Organe des Vereins mit jeweils einer Stimme.
  2. Für solche ordentliche Mitglieder, die Einzelpersonen ist, das passive Wahlrecht für die Organe des Vereins.
  3. Für alle Mitglieder die Teilnahme an den allgemeinen Veranstaltungen des Vereins und die Nutzung der Vergünstigungen, die sich aus der Tätigkeit des Vereins ergeben.

§9.: Die Pflichten der Mitglieder sind:

  1. Förderung der Vereinszwecke,
  2. Teilnahme an der technisch-wissenschaftlichen Arbeit des Vereins nach Möglichkeit und Zweckmäßigkeit,
  3. Wahrung des Ansehens des Vereins,
  4. Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Mindestbeiträge.

 

IV. Mittel des Vereins

§10.: Die Mittel:

  1. Mitglieds- und Förderungsbeiträge
  2. Erträge des Vereinsvermögens
  3. Erträge aus Veranstaltungen
  4. Spenden und sonstige Einnahmen

 

V. Gliederung des Vereins

§11.: Die Organe zur Verwaltung des Vereins sind:

  1. Hauptversammlung
  2. Vorstand
  3. Vorstandsausschuß
  4. Vorstandsbeirat
  5. Geschäftsführung
  6. Rechnungsprüfer
  7. Schiedsgericht

§12.: Zur Förderung der Vereinsarbeit können auf Beschluß des Vorstandes Vereinsgruppen für die Mitglieder des Vereins aus einzelnen Maschinenbaugruppen gebildet werden. Jede Vereinsgruppe wählt einen Vorsitzenden einer Vereinsgruppe und dessen Stellvertreter. Mit der Wahl zum Vorsitzenden einer Vereinsgruppe ist Sitz und Stimme im Vereinsvorstand verbunden.

§13.: (1) Zur Erreichung der Vereinsziele können Fachgruppen, Fachausschüsse und Arbeitskreise für einzelne Fachgebiete gebildet werden. Die Leiter dieser Ausschüsse werden vom Vorstand für eine Amtszeit von drei Jahren bestellt. Mit dieser Bestellung ist die Mitgliedschaft im Vorstandsbeirat verbunden.

(2) Die Mitglieder der Fachgruppen, Fachausschüsse und Arbeitskreise werden von deren Leitern berufen.
Ihre Tätigkeit richtet sich nach einer vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung.

§14.: Zur Pflege der Zusammenarbeit können sich Mitglieder zu Bezirksgruppen zusammenschließen. Jede Bezirksgruppe wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Mit der Wahl zum Vorsitzenden einer Bezirksgruppe ist die Mitgliedschaft im Vorstandsbeirat verbunden.

 

VI. Hauptversammlung

§15.:(1) Jedes Jahr findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Darüber hinaus kann eine außerordentliche Hauptversammlung jederzeit durch den Vorstand des Vereins einberufen werden. Dies muss binnen sechs Wochen geschehen, wenn es ein Viertel der Mitglieder beantragt.

(2) Zur Hauptversammlung sind alle Mitglieder spätestens 14 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen. Anträge aus der Mitgliedschaft, die bei der Hauptversammlung behandelt werden sollen, müssen spätestens 8 Tage vorher dem Verein schriftlich bekanntgegeben werden. Sie kommen unter dem Punkt Allfälliges der Tagesordnung zur Besprechung.

§16.: Der Hauptversammlung sind vorbehalten:

  1. Die Entgegennahme des Geschäftsberichtes und die Entlastung des Vorstandes für das verflossene Vereinsjahr.
  2. Die Entgegennahme des Kassenberichtes und die Entlastung des Schatzmeisters auf Antrag der Rechnungsprüfer.
  3. Die Wahl des Vorstands.
  4. Die Wahl zweier Rechnungsprüfer.
  5. Die Festlegung der Beiträge oder die Ermächtigung des Vorstands hierzu
  6. Die Beschlußfassung über Satzungsänderungen.
  7. Berichterstattungen, Beratungen und Beschlußfassungen in Angelegenheiten des Vereins.
  8. Beschlußfassungen über eine Auflösung des Vereins.

§17.: Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Für die Beschlußfassung über den Punkt 6) des §16 ist eine Stimmenmehrheit von zwei Drittel, und für jene über den Punkt 8) des §16 eine Stimmenmehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich. In allen anderen Fällen gilt die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Die Abstimmung geschieht durch einfaches Handheben. In besonderen Fällen können Stimmzettel ausgegeben werden.

§18.: Anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung sollen nach Möglichkeit Vorträge, Fachtagungen und Exkursionen sowie gesellige Zusammenkünfte der Mitglieder abgehalten werden.

 

VII. Vorstand

§19.:(1) Dem Vorstand obliegt die verantwortliche Leitung des Vereins. Er erledigt alle Angelegenheiten, die nicht einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind oder zugewiesen werden. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(2) Der Vorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, die von der Hauptversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt werden. Die Amtsdauer beginnt und endet mit dem Abschluß der jeweiligen ordentlichen Hauptversammlung. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist statthaft. Sinkt während der Amtsdauer durch Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern ihre Anzahl unter fünf, so kann sich der Vorstand durch Zuwahl auf den Mindestmitgliederstand ergänzen.

(3) Die Einberufung des Vorstandes erfolgt tunlichst mit achttägiger Frist unter Angabe der Tagesordnung durch den Präsidenten oder in seinem Auftrag durch den Vorsitzenden des Vorstandsausschusses. Beschlüsse des Vorstandes kommen, soweit die Sitzungen nichts anderes vorsehen, mit einfacher Stimmenmehrheit zustande. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstes drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Vorstandsmitglieder, die verhindert sind, an der Sitzung teilzunehmen, können sich durch andere Mitglieder des Vorstandes vertreten lassen. Zulässig sind auch schriftliche Abstimmungen nach Umfrage. Im Falle der Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

§20.:(1) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte:

  1. den Vorsitzenden sowie bis zu drei Stellvertreter
  2. den Schatzmeister und seinen Stellvertreter
  3. den Schriftführer und dessen Stellvertreter
  4. den Vorstandsausschuss

(2) Der Vorsitzende trägt die Bezeichnung „Präsident des Vereins Leobener Maschinenbauer“ und bildet die Spitze des Vereins. Er vertritt den Verein nach außen. Vorstandssitzung und Hauptversammlung werden von ihm einberufen und geleitet.

(3) Bei Verhinderung des Präsidenten werden seine Geschäfte von einem der stellvertretenden Vorsitzenden übernommen. Die stellvertretenden Vorsitzenden tragen die Bezeichnung „Vizepräsident des Vereins Leobener Maschinenbauer“.

(4) Dem Schatzmeister obliegt die Geldgebarung und Buchführung des Vereins.

(5) Der Schriftführer führt Protokoll in den Hauptversammlungen und in den Vorstandssitzungen. Er besorgt den Schriftverkehr des Vereins, soweit dieser nicht einem anderem Verbandsorgan zugewiesen ist.

§21.:(1) Die rechtsverbindliche Zeichnung für den Verein obliegt dem Präsidenten oder einem Vizepräsidenten (§20, Abs. 3)

gemeinsam mit dem Schatzmeister oder dessen Stellvertreter in finanziellen Angelegenheiten,

gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes oder dem Geschäftsführer in allen übrigen Angelegenheiten.

(2) Der Präsident kann Schriftstücke, aus denen keine Verpflichtungen für den Verein erwachsen, allein unterfertigen oder die Einzelunterfertigung einem Vizepräsidenten oder dem Geschäftsführer des Vereins übertragen.

 

VIII. Vorstandsausschuß und Geschäftsführung

§22.: Der Vorstand kann die laufende Abwicklung der Vereinstätigkeit einem Vorstandsausschuß unter Leitung des Präsidenten oder eines Vizepräsidenten übertragen. Der Ausschuß muss aus mindestens zwei Vorstandsmitgliedern und dem Geschäftsführer bestehen. In den Vorstandsausschuß können durch den Vorstand Mitglieder berufen werden, die dem Vorstand selber nicht angehören.

 

§23.:(1) Der Vorstand errichtet eine Geschäftsstelle unter der Leitung eines Geschäftsführers. Der Geschäftsführer erledigt die Geschäftsführung des Vereins im Rahmen der Satzungen sowie nach den Weisungen des Vorstandes und Vorstandsausschusses. Er ist dem Vorstand für die ordnungsgemäße Ausführung der Geschäfte verantwortlich.

(2) Der Geschäftsführer ist Mitglied des Vorstandsausschusses und wird zu den Sitzungen des Vorstandes und Vorstandsbeirates hinzugezogen. Er kann an den Veranstaltungen der Verbands- und Bezirksgruppen sowie an den Sitzungen der Fachgruppen, Fachausschüsse und Arbeitskreise teilnehmen.

(3) Im Falle der Verhinderung des Geschäftsführers tritt an seine Stelle ein vom Vorstand zu bestimmender Stellvertreter.

 

IX. Vorstandsbeirat

§24.:(1) Der Vorstand kann einen Vorstandsbeirat einsetzen.

Dem Vorstandsbeirat gehören an:

  1. Der Präsident oder ein Vizepräsident als Vorsitzender.
  2. Die Leiter der Fachgruppen, Fachausschüsse und Arbeitskreise und die Vorsitzenden der Bezirksgruppen während ihrer Amtstätigkeit.
  3. Verdiente Vereinsmitglieder und anerkannte Fachleute nach der Wahl des Vorstandes auf die Dauer von vier Jahren.

(2) Der Vorstandsbeirat berät den Vorstandsausschuß hinsichtlich der Erreichung der Vereinsziele und soll die Arbeit der Fachgruppen, Fachausschüsse und Arbeitskreise fördern.

(3) Die Einberufung des Vorstandsbeirates erfolgt durch seinen Vorsitzenden. Der Vorstandsbeirat ist außerdem einzuberufen:

  1. auf Wunsch des Vorstandes
  2. wenn dies von mindestens drei Mitgliedern des Vorstandsbeirates verlangt wird.

 

X. Rechnungsprüfer

§25.:(1) Die Rechnungsprüfer haben die Geldgebarung des Vereins zu überwachen, bei der ordentlichen Hauptversammlung einen Prüfungsbericht über die Geldgebarung zu erstatten und bei ordnungsgemäßer Kassenführung den Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters zu stellen. Die Rechnungsprüfer können jederzeit Kassenprüfungen vornehmen. Hierbei steht ihnen die Einsicht in alle diesbezüglichen Schriftstücke, Geschäftsbücher und Belege zu.

(2) Die Rechnungsprüfer dürfen weder dem Vorstand des Vereins, noch dessen Geschäftsführung angehören.

 

XI. Schiedsgericht

§26.:(1) Streitigkeiten unter den Vereinsmitgliedern, die aus dem Vereinsverhältnis resultieren, sollen durch ein Schiedsgericht aus fünf Vereinsmitgliedern geschlichtet werden. Die Bildung eines Schiedsgerichtes bedarf der Bestätigung durch den Vorstand.

(2) In das Schiedsgericht entsendet jeder Streitteil zwei Schiedsrichter, die einen fünften zum Vorsitzenden wählen. Kommt eine Einigung nicht zustande, so bestimmt der Präsident den Schiedsgerichtsvorsitzenden.

(3) Das Schiedsgericht entscheidet durch einfache Stimmenmehrheit endgültig.

 

XII. Auflösung

§27.:(1) Wird die Auflösung des Vereins beschlossen, so ist gleichzeitig ein Ausschuß für die Abwicklung aller noch zu erledigenden Angelegenheiten einzusetzen.

(2) Im Falle der freiwilligen Auflösung ist das Vermögen des Vereins der Verwendung für gemeinnützige Zwecke, insbesondere der Lehre und Forschung an der Montanuniversität Leoben, zuzuführen.

(3) Absatz (1) und (2) gelten sinngemäß für den Fall des Wegfalls des begünstigten Vereinszweckes für das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vereinsvermögen.